Das Abendkleid

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Abendkleider

Ein Abendkleid begeistert jede Frau. Wer lässt nicht gerne mal den Alltag hinter sich. Doch leider gibt es immer weniger Möglichkeiten, in einem so tollen Kleid zu brillieren. Die ganz besonders festlichen Anlässe sind heute seltener geworden.

Schon im Mittelalter wurden prunkvolle Bälle ausgerichtet, um sich zu amüsieren und seinen Reichtum zu zeigen. Auch gesellschaftliche Kontakte sollten geknüpft werden. Dabei spielte das Erscheinungsbild der Gäste schon eine bedeutende Rolle. Der Beruf einer Schneidermeisterin war schon damals sehr gefragt, denn in einem besonders prächtigen Ballkleid war sich die Trägerin einer großen Aufmerksamkeit sicher. Und die Mode dieser Zeit ließ auch allerlei prunkvolle Verzierungen zu. Die Auswahl prächtiger Stoffe für Ballkleider ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben. Doch die festlichen Anlässe wandelten sich. Bald lösten Theaterbesuche, verschiede Tanzveranstaltungen und Partys die großen Bälle ab. Aus dem üppigen Ballkleid entwickelte sich das vornehme Abendkleid. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts Coco Chanel das „kleine Schwarze“ erfand, ist auch die Farbe Schwarz aus der festlichen Mode nicht mehr wegzudenken.

Das Abendkleid ist noch heute oft ein bodenlang und feminin geschnittenes Kleid. Es streckt die Figur und betont schöne Schultern und ein hübsches Dekolleté. Es wird zu Konzertbesuchen, modernen Bällen oder Hochzeiten nach wie vor gerne getragen. Oft ist der Abiball die erste Gelegenheit für junge Mädchen, sich in einem solchem Festkleid zu zeigen. Da wird jede Schneidermeisterin mit ihrer Erfahrung gerne zeigen, dass junge Mode und ein elegantes Kleid kein Gegensatz sind. Mit wirkungsvollen Farben, schmeichelnden Stoffen und passenden Accessoires wird die Auswahl eines Abendkleides für eine Frau jeden Alters zu einem ganz besonderen Erlebnis.

 

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Der Petticoat – Das Symbol einer Ära

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Erstmals modisch in Erscheinung getreten am Ende des 16. Jahrhunderts, tauchte der Petticoat in den folgenden Jahrhunderten immer wieder auf, doch bringen wir diese Mode heute hauptsächlich mit den beiden Jahrzehnten nach dem 2.Weltkrieg in Verbindung.

Seine populärste Zeit:
Kaum eine Frau verzichtete in den 50er und 60er Jahren auf einen Petticoat. Er war das Aushängeschild der damaligen Mode, war er doch eng verbunden mit dem von Christian Dior 1947 designten „New Look“, der sich durch tailliert geschnittene Kleidung auszeichnete. Die Schneiderin verwendete Organza und Tüll. Diese versteiften Stoffe verleihen dem Petticoat seine bauschig-weite Form und den darüber getragenen Kleidern und Röcken eine ausladende Wirkung, was die Taillen der Damen schmaler erscheinen lässt.

Der wieder in Mode gekommene Unterrock wurde von Frauen der Oberschicht benutzt. Sie trugen sie unter schicken Kostümen, die sie sich für offizielle Anlässe von ihrer Schneiderin nähen ließen. Aber auch bei Teenagern erfreute sich der Petticoat großer Beliebtheit, stand er doch zusammen mit der Rock’n’Roll Musik für Rebellion gegen die biederen Ansichtsweisen der Nachkriegszeit. Die jugendlichen Mädchen betätigten sich als Schneiderin und trugen sie beim Tanzen.

Als der Minirock sich Mitte der 60er Jahre durchsetzte, kam der beliebte Petticoat aus der Mode.

In der Gegenwart:
Heute sind Petticoats meist nur noch Bestandteile von Kostümen. So werden sie beispielsweise von Funkenmariechen beim Karneval getragen. Unterröcke in diesem Stil werden auch häufig noch von Frauen bei Gesellschaftstänzen, wie etwa dem Square Dance getragen. Auch in der Brautmode arbeitet die Schneiderin sie noch in die Röcke der Kleider ein.

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