Der Petticoat – Das Symbol einer Ära

Fotolia 2792601 XS-300x199

Erstmals modisch in Erscheinung getreten am Ende des 16. Jahrhunderts, tauchte der Petticoat in den folgenden Jahrhunderten immer wieder auf, doch bringen wir diese Mode heute hauptsächlich mit den beiden Jahrzehnten nach dem 2.Weltkrieg in Verbindung.

Seine populärste Zeit:
Kaum eine Frau verzichtete in den 50er und 60er Jahren auf einen Petticoat. Er war das Aushängeschild der damaligen Mode, war er doch eng verbunden mit dem von Christian Dior 1947 designten „New Look“, der sich durch tailliert geschnittene Kleidung auszeichnete. Die Schneiderin verwendete Organza und Tüll. Diese versteiften Stoffe verleihen dem Petticoat seine bauschig-weite Form und den darüber getragenen Kleidern und Röcken eine ausladende Wirkung, was die Taillen der Damen schmaler erscheinen lässt.

Der wieder in Mode gekommene Unterrock wurde von Frauen der Oberschicht benutzt. Sie trugen sie unter schicken Kostümen, die sie sich für offizielle Anlässe von ihrer Schneiderin nähen ließen. Aber auch bei Teenagern erfreute sich der Petticoat großer Beliebtheit, stand er doch zusammen mit der Rock’n’Roll Musik für Rebellion gegen die biederen Ansichtsweisen der Nachkriegszeit. Die jugendlichen Mädchen betätigten sich als Schneiderin und trugen sie beim Tanzen.

Als der Minirock sich Mitte der 60er Jahre durchsetzte, kam der beliebte Petticoat aus der Mode.

In der Gegenwart:
Heute sind Petticoats meist nur noch Bestandteile von Kostümen. So werden sie beispielsweise von Funkenmariechen beim Karneval getragen. Unterröcke in diesem Stil werden auch häufig noch von Frauen bei Gesellschaftstänzen, wie etwa dem Square Dance getragen. Auch in der Brautmode arbeitet die Schneiderin sie noch in die Röcke der Kleider ein.

Bildquelle: © kai-creativ – Fotolia.com

http://www.felchner.de/der-petticoat-das-symbol-einer-aera.htm

Dieser Beitrag wurde unter Röcke abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>